Erster Roundtable – Dezember 2020

Während des ersten online Roundtables lernten sich die Teilnehmenden (zugeschaltet aus Syrien, Libanon, Türkei und Deutschland) kennen und stellten sich und die Arbeitsbereiche ihrer Organisationen vor: Von humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit über Stärkung von Frauen, Bildung und Integration sowie Dialogarbeit war alles vertreten. 
Im Anschluss diskutierten die Teilnehmer*innen Bedarfe und Herausforderungen der syrischen Zivilgesellschaft in Deutschland, Syrien und Nachbarländern: 

 

Herausforderungen der syrischen Zivilgesellschaft  

Bedarfe  der syrischen Zivilgesellschaft

Geldtransfer vom Inland ins Ausland

schlechte Finanzierung und niedrige Gehälter in NGOs

Projektfinanzierung von syrischen NGOs

schleppender Vertrauensaufbau zwischen syrischen Organisationen/ zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und Geldgeber*innen

einige Organisationen sind gezwungen, bestimmte öffentliche Dienstleistungen zu erbringen, obwohl diese nicht ihren eigentlichen Spezialisierungen entsprechen

Mitarbeiter*innen für administrative Aufgaben zu finden bzw. Mitarbeiter*innen hierin auszubilden als auch zugehörige Bedarfe zu decken wie bspw. Anschaffungen/Infrastruktur

Schwierigkeit, den Mindestlebensstandard in vielen syrischen Regionen aufgrund der hohen Preise und/oder der Sicherheitslage zu gewährleisten

Schwierigkeiten bei der Erlangung eines Wohnsitzes und/oder einer Arbeitserlaubnis in den Ländern, in denen Syrer*innen leben

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