Aktuelles

Pressemitteilung: Stärkere Partnerschaften mit der syrischen Zivilgesellschaft!

Am 29. und 30. März fand die 5. Syrien Geberkonferenz in Brüssel statt. es wurden 5 Milliarden Euro Hilfen für Humanitäre Hilfe zugesagt – davon 1,7 Milliarden von Deutschland. Diese Gelder werden nicht helfen, um auf die katastrophale humanitäre Lage in Syrien angemessen zu reagieren. Der VDSH fordert außerdem mehr partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der syrischen Zivilgesellschaft! 

Zur ganzen Pressemitteilung geht es hier.

Ausschreibung: Bundesfreiwilligendienst in der VDSH Geschäftsstelle

Wir suchen für die VDSH Geschäftsstelle wieder eine*n Bundesfreiwillige*n! Die Person, die den Bundesfreiwilligendienst machen möchte muss volljährig sein und darf nicht als Student*in an einer Universität eingeschrieben sein. Auch Personen die Arbeitslosengeld II beziehen können den BFD machen.

Der BFD bietet gerade für junge Menschen oder Menschen, die sich in einer Orientierungsphase befinden eine tolle Möglichkeit Berufsalltag und zivilgesellschaftliche Arbeit kennenzulernen und dabei eigene Interessen zu erforschen. Wir begrüßen ausdrücklich Menschen mit syrischen Hintergrund und/ oder eigener Flucht- oder Migrationserfahrung. Unter diesem Link findet ihr mehr Informationen zum Bundesfreiwilligendienst in mehreren Sprachen: https://bfd-teilhabe.de/ 

Hier geht es zur Ausschreibung.

VDSH Stellungnahme zur Vorkonferenz der IMK - Syrien ist nicht Sicher!

19.11.2020 – VDSH Stellungnahme zur Vorkonferenz der Innenministerkonferenz. Wir fordern keine Abschiebungen nach Syrien, denn Syrien ist nicht sicher – für niemanden!

VDSH_Stellungnahme_Vorkonferenz_IMK_SyrienNichtSicher

Mehrsprachige Informationen zu Corona Maßnahmen

05.11.2020 – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt viele Informationen zu Schutzmaßnahmen vor einer Coronainfektion mehrsprachig zur Verfügung – auch auf Arabisch!

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/materialiendownloads/informationen-in-anderen-sprachen.html

Videokonferenz mit der Bundeskanzlerin zum Thema Corona

16.10.20 – Unsere Vorsitzende Nahla Osman nahm gestern an einer von der Bundeskanzlerin einberufenen Videokonferenz teil. Migrantenorganisationen und Religionsgemeinschaften wurden kurzfristig eingeladen, um über die aktuelle pandemische Entwicklung zu sprechen. Seitens der Regierung wurde auf die Einhaltung der Regeln, auf die Nutzung der Corona App und Informationsangebote in mehreren Sprachen hingewiesen. Wir haben nachdrücklich auf die Situation in Flüchtlingsunterkünften aufmerksam gemacht, wo Corona-Regeln kaum eingehalten werden können, sowie auf die drohende Abschiebung von Menschen, die wegen Corona ihre Arbeit verloren haben.

+++تصريح حول أزمة فيروس كورونا+++

السيدات والسادة، المنظمات الأعضاء وأصدقائنا الأعزاء،

نظراً للوضع الصحي الاستثنائي، نرجو منكم كل الحرص حول عقدكم للإجتماعات أو التجمعات داخل منظماتكم.
يجب إلغاء جميع الاجتماعات المُقرّرة في الأيّام ال 14 القادمة على أقل تقدير، و عدم الخروج من منازلكم إلّا في حالات الضرورة القصوى.
على المنظمات أن تبقى مُغلقة إلى أن تصدر تعليمات رسمية تسمح بالتجمّع و اللقاء مجدّداً.
نرجو منكم اتباع التعليمات وخاصة تلك الصادرة من مراكز رسمية معتمدة كموقع المستشارية الإتحادية أو على سبيل المثال مؤسسة روبرت كوخ.
نرجو منكم أيضاً تجنّب الزيارات غير الضرورية إلى طبيبكم أو المشافي، وإلّا لن يستطيع معظم الأطباء عن تقديم وتأمين الرعاية الطبية الحيوية لكم.
دَعتنا المستشارة الألمانية أنغيلا ميركل في خطاب لها البارحة إلى تقليص التواصل الإجتماعي المباشر كأفراد.
نرجوكم الإلتزام بذلك!
الهدف الأساسي هذه الدعوة هو الحد من إنتشار هذا الفيروس، حيث ليس هناك بعد أي نوع من اللقاح أو الدواء الفعّال ضدّه.
عند التسوّق، نرجو منكم التفكير في اخوانكم وخواتكم من البشر، وخصوصاً الكبار في السن و الذين يعيشون بمفردهم. تستطيع منظمّاتنا تقديم مساعدة في توفير الحاجات الشرائية لهذه الفئة خصيصاً من الأفراد.

سويةً نتخطّى هذه الأزمة!

+++ Statement zur Coronakrise+++

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Freunde,

Aufgrund der schweren gesundheitlichen Ausnahme- Situation bitten wir Sie alle um große Achtsamkeit in der Zusammenkunft in Ihren Vereinen.
Alle Ihre Veranstaltungen müssen zumindest für die nächsten 14 Tage abgesagt werden und das Verlassen der Wohnung nur für das Nötigste erfolgen.
Die Vereine sollten geschlossen bleiben, bis Versammlungen von offizieller Seite wieder gestattet sind.
Bitte informieren Sie sich bezüglich aktueller Nachrichten nur bei den offiziellen Informationsquellen wie der Seite der Bundeskanzlerin oder z.B. des Robert-Koch-Instituts.
Vermeiden Sie unnötige Besuche bei Ihrem Arzt oder im Krankenhaus, da die dort tätigen Mediziner ansonsten die lebensnotwendige medizinische Versorgung nicht gewährleisten können.
Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel ermahnte uns Bürger gestern, soziale Kontakte zu minimieren.
Bitte halten Sie sich daran.
Ziel ist es – da es noch keinen Impfstoff und keine Medikamente gegen das Virus gibt – die Ausbreitung zu verlangsamen.
Bei Ihren Einkäufen denken Sie bitte auch an Ihre Mitmenschen, vor allem an die älteren und alleinstehenden Nachbarn.
Unsere Vereine können Einkaufsdienste für diese besonders betroffene Personengruppen anbieten.
Gemeinsam schaffen wir das.

VDSH beim Integrationsgipfel 2020 und dem Vorgespräch

Der VDSH war dieses Jahr erstmalig beim Integrationsgipfel und dem Vorgespräch dabei. Als Verband, der sich für die Teilhabe und Rechte von syrisch-stämmigen Menschen einsetzt, war dies ein wichtiger Meilenstein.
Als Reaktion auf die Forderungen der Migrantenverbände (siehe offenen Brief unten) nach mehr politischem Wille und Maßnahmen gegen Rechtsextremismus und Rassismus plant die Bundesregierung nun einen Kabinettsausschuss gegen Rassismus.

Der politische Wille scheint da zu sein – wir sind gespannt auf die Umsetzung und ob weitere Forderungen der #Migrantenorganisationen in Zukunft Beachtung finden!

Raktion auf Hanau: Offener Brief von Migrantendachorganisationen an Merkel

VDSH ist Mitunterzeichner eines offenen Briefes der Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf die rassistischen Morde in Hanau müssen endlich Taten folgen! “Wir fordern ein, dass die Politik sich der Tatsache stellt, dass sich in unserem Land ein rassistisches Klima ausbreitet, das vor Eliten nicht Halt macht, wie die Geschichte von Herrn Maaßen deutlich zeigt. Menschen, die nicht selbst von Rassismus betroffen sind, nehmen ihn oftmals nur in Extremfällen wahr, nach Gewaltexzessen wie in Hanau. Menschen, die betroffen sind, nehmen nahezu täglich Rassismus in all seinen Ausformungen wahr.”
https://www.tgd.de/wp-content/uploads/2020/02/260220_Offener-Brief-der-MO-an-Bundeskanzlerin-Merkel-2.pdf?fbclid=IwAR0h6gZHjsy3XNApx_M8sNbzk3X9sfaj7ajaqoGvgGtUJOUXoIs4yh0ByAo

PHR – Medizinisches und medizinisches Personal in Syrien im Visier - 4 Dezember

Der VDSH nahm an der Veranstaltung der Physicians for Human Rights (PHR) und einer Podiumsdiskussion an der Hertie-Schule in Berlin teil, wo diese ihren neuesten Bericht über das Gesundheitswesen in Syrien vorstellten. Die PHR präsentierte die Ergebnisse und Empfehlungen ihrer Forschungen zur Inhaftierung und Folter von Gesundheitspersonal durch die syrische Regierung.
An der Podiumsdiskussion nahmen Mazen Kewara (SAMS), Bente Scheller (Heinrich-Böll-Stiftung), B Başak Çalı (Professor für Völkerrecht an der Hertie-Schule), Michele Heisler (PHR-Medizindirektor), Rayan Koteiche (PHR-Forscher) und Shaher Younes (Haft- Überlebende und Menschenrechtsaktivistin aus Idlib) teil.

Nürnberger Tage für Migration des BAMF - 21./ 22. November

Wir waren bei den vom BAMF organisierten Nürnberger Tagen für Migration dabei. Vertreter aus Bund und Ländern, sowie aus der Zivilgesellschaft und Wissenschaft wurden zum Austausch eingeladen um drängende migrationspolitische Fragen zu diskutieren. Unsere zweite Vorsitzende Rechtsanwältin Nahla Osman erklärt hier warum es so wichtig ist, dass wir als VDSH dabei sind und mitreden! #NTM2019

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