(Berlin, 17.10.2016) Beim diesjährigen Humanitarian Congress am 14. und 15.10.2016 waren wieder Vertreter des VDSH e.V. dabei – dieses Mal mit einem gemeinschaftlichen Info-Stand mit dem Mitgliedsverein Deutsch-Syrische Ärzte für humanitäre Hilfe (DSÄ) e.V. / UOSSM Germany.
Die Veranstaltung, die in der Berliner Charité unter dem Titel „The Politics of Compassion“stattfand, lockte ein internationales Publikum aus hunderten Interessierten an. Unter dem Publikum und den Rednern waren Vertreter von medizinischen und humanitären Hilfsorganisationen, Forschungsinstitutionen und der Politik.

Zwei Tage lang fanden Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops zu vielfältigen Aspekten der internationalen humanitären Hilfe statt.
Themen waren u.a.: die zunehmenden Angriffe auf medizinische Einrichtungen, die humanitäre Ethik in der Praxis, der Humanitarian Summit 2016, Politik und Privatwirtschaft im Humanitären Sektor, Fundraising, Psychologische Ersthilfe, das Völkerrecht und Innovationen des Sektors. Obwohl es kein spezifisches Syrien-Panel gab, waren viele der Themen aus den Vorträgen auch für die konkrete Arbeit in Syrien interessant und gaben wichtigen Input.

An zahlreichen Ständen von Hilfsorganisationen und wissenschaftlichen Einrichtungen konnten sich die Besucher weitergehend über konkrete Aktivitäten und Angebote der Aussteller informieren und Kontakte zu anderen Akteuren des Bereichs knüpfen. Auch der Stand von VDSH / DSÄ/ UOSSM Germany war gut besucht.
Die neugedruckte 2. Auflage unseres Best-Practice-Leitfadens zur praktischen Syrienhilfe fand reißenden Absatz und war Anknüpfungspunkt für interessante Gespräche, Networking und mögliche Impulse für künftige Kooperationen.

Hintergrund
Der Humanitarian Congress wurde von Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen e.V., Médecins du Monde, dem Deutsche Roten Kreuz, der Berliner Ärztekammer und der Charité Universitätsmedizin Berlin organisiert. Die internationale Konferenz fand bereits zum 18. Mal statt.